Feuerwehrplan
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Für wen sind unsere Leistungen bestimmt?

Die Erstellung von Feuerwehrplänen bieten wir:

  • Sicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten an, die in Ihren Unternehmen diese Tätigkeiten wahrnehmen oder
  • Unternehmen an, die sich bei ihren Endkunden mit den Themen Arbeitssicherheit und/oder Brandschutz beschäftigen (externes Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragtenbüro).

Wir übernehmen dabei ausschließlich die grafische Umsetzung von Feuerwehrplänen nach gesetzlichen und den Vorgaben der Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutz-
beauftragten bzw. deren externes Büro. Auf Wunsch bieten wir eigenständige oder Beteiligungen an Begehungen beim Endkunden an, um die baulichen Gegebenheiten der Pläne zu überprüfen. Da wir um kurze Informationswege bemüht sind, setzen wir uns auch direkt mit den zuständigen örtlichen Feuerwehr in Verbindung, um die Feuerwehrpläne im Detail zu besprechen und nach den Wünschen der zuständigen örtlichen Feuerwehr zu konfigurieren.

Das ergibt den Vorteil, dass die Feuerwehrpläne optimal für eine Begehung durch die Feuerwehr beim Endkunden vorbereitet sind und sich darin keine Unklarheiten oder gar Fehler mehr befinden.

Wir agieren auf Wunsch beim Endkunden und bei der örtlichen Feuerwehr im Namen der uns beauftragenden Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten oder deren externes Büro. So wird bei allen Beteiligten eine einheitliche Kompetenz gewahrt.

Reihenfolge der Durchführung

Für die Erstellung von Feuerwehrplänen hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:

  • Um für Sie als Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten bzw. deren externes Büro ein aussagekräftiges Angebot erstellen zu können, benötigen wir vorab alle relevanten Baupläne der Betriebsstätte(n) Ihres Unternehmens oder Endkunden, entweder in gezeichneter oder digitaler Form.
  • Nach der Auftragserteilung erfolgt bei Vorlage von gezeichneten Originalbauplänen eine Digitalisierung bzw. ein Einscannen der Originalbaupläne. Danach erfolgt die Vektorisierung der Originalbaupläne, d. h. das durch den Scannvorgang entstandene Pixelbild (TIFF-Datei) wird digital nachgezeichnet und so schrittweise eine Vektorgrafik gewonnen.
  • Liegt der Originalbauplan bereits in digitaler Form vor (DWG-, PDF-Datei o. Ä.) erfolgt ebenfalls eine Nachvektorisierung mit dem Layoutprogramm Illustrator. Diese Verfahrensweise hat sich bewährt, weil es Probleme beim Einlesen/Darstellen von Auto-CAD-Dateien (z. B. DWG-Dateien) älterer Versionen in aktuellen Auto-CAD-Programmen geben kann.
  • Anschließend ist ein erster Vororttermin bzw. eine erste Begehung zwingend notwendig, um alle baulichen Veränderungen zu erfassen und Informationen zu planrelevanten Brandschutzeinrichtungen zu erhalten bzw. zu überprüfen. Die Begehung kann durch uns und/oder durch den uns beauftragende Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutz-
    beauftragten oder deren externes Büro erfolgen.
  • Die korrigierten Baupläne werden mit der örtlichen Feuerwehr direkt abgestimmt. Dazu kann ggf. ein zweiter Vororttermin bzw. eine zweite Begehung notwendig werden.
  • Fertigstellung und Übergabe der Feuerwehrpläne und Anhänge an den uns beauftragenden Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten oder deren externes Büro.

Wie erstellen wir Ihre Feuerwehrpläne?

Digitalisierung

Liegt der Originalbauplan in gezeichneter Form vor, digitalisieren bzw. scannen wir den Bauplan in Originalgröße ein und erstellen eine TIFF-Datei (Pixelbild in der Auflösung von 300 ppi bzw. Pixel per Inch).

1. Schritt: Vektorisierung

Diese TIFF-Bilddatei oder ein bereits vorhandener digitaler Bauplan (DWG-, PDF-Datei o. Ä.) bildet im die Vorlage für die sich anschließende Vektorisierung. Dabei wird die TIFF-Bilddatei oder der digitale Bauplan mit dem Vektorprogramm Illustrator nachgezeichnet und so schrittweise in eine Vektorgrafik umgewandelt (Anhang: Bild 1). Der vektorisierte Bauplan kann im Gegensatz zur TIFF-Bilddatei proportional vergrößert werden, ohne dass der Bauplan an inhaltlichen bzw. bildlichen Informationen verliert (unleserlich bzw. pixelig wird). Die Vergrößerung ist später für den A3-Druck des fertigen Feuerwehrplanes wichtig.

Anschließend wird der vektorisierte Gesamtbauplan in Bereiche bzw. Detailpläne (z. B. Hallen, Stockwerke) aufgeteilt, die vorher schriftlich im Feuerwehrdokument durch den

Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutz-
beauftragten oder deren Büro und der örtlichen Feuerwehr festgelegt wurden. Diese betrieblichen Bereiche bzw. Detailpläne werden in eine äußere gestalterische Form eingefügt, die wichtige gesetzliche Vorgaben enthalten muss. Das sind z. B.:

  • Überschrift „Feuerwehrplan” in Rot
  • Detailpläne mit Angabe der Nordrichtung und formatfüllend (in Bezug auf das bedruckbare Endformat A 3)
  • Legende bzw. Erklärung der in den Detailplänen verwendeten Piktogramme (im Anhang-Beispiel der „Musterfabrik” wurden die Piktogramme bzw. grafischen Symbole nach der aktuellen DIN 14034 verwendet)
  • Verantwortliches Unternehmen und Verantwortlicher für die Planerstellung (Ihr Unternehmen bzw. die Abteilung oder das externe Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbüro)

Nach erfolgter Vektorisierung ist eine Vorortbegehung zwingend notwendig. Die Begehung dient einerseits dazu, den oftmals veralteten Originalbauplan den aktuellen örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten anzupassen, und andererseits, von der Feuerwehr brandschutztechnische Hinweise, z. B. Brandschutztür- und Brandmauerbezeichnungen, zu erhalten.

2. Schritt: „Anhang B”

Die vorher (schriftlich) im Feuerwehrdokument durch den Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten oder deren externes Büro festgelegten und von der örtlichen Feuerwehr geforderten Daten werden jetzt für den „Anhang B” in eine gestalterische Form gebracht. Dafür werden mind. zwei DIN-A4-Seiten benötigt.

3. Schritt: Finishing

Der letzte Schritt bei der Umsetzung von Feuerwehrplänen ist deren Finishing. Die Detailpläne und der „Anhang B” werden mit einem Tintenstrahldrucker gedruckt und anschließend laminiert. Der Ausdruck der Detailpläne erfolgt im Format A3 und der „Anhang B” im Format A4 auf mattem, nicht spiegelndem Papier.

Die Druckfarben entsprechen den in der DIN-Norm 14095 festgelegten RAL-Werten (bezogen auf das Farbprofil des benutzten Druckers im RGB- oder CMYK-Farbraum).

Die laminierten A3-Detailpläne werden normgerecht auf das Format A4 gefalzt. Als Laminierung wird ein mattes, nicht spiegelndes Laminat eingesetzt. Gleichzeitig stellen wir dem uns beauftragenden Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbüro und der örtlichen Feuerwehr die Pläne in digitaler Form bzw. PDF-Datei zur Verfügung.

Benötigen Sie auch Flucht- und Rettungspläne?

Flucht- und Rettungspläne liefern anwesenden Personen (besonders Ortsfremden) eindeutige Anweisungen, wie sie sich im Gefahren- und Katastrophenfall zu verhalten haben und in Sicherheit bringen können. Um das zu erreichen, werden in Flucht- und Rettungsplänen der aktuelle Standort und mögliche Fluchtwege vermerkt, welche die Personen gefahrlos nach draußen oder in besondere Schutzräume führen. Weiterhin enthalten Flucht- und Rettungspläne Standorte von Brandbekämpfungseinrichtungen und Erste-Hilfe-Ausrüstungen. Werden Detailpläne, z. B. von einzelnen Hallen, benötigt, muss auf ihnen auch ein Gesamtplan vorhanden sein, der die Lage der Einzelhallen darstellt.

Flucht- und Rettungspläne werden von uns nach der aktuellen DIN ISO 23601 erstellt und mit Piktogrammen (Sicherheitszeichen) nach der aktuellen ISO 7010 beschriftet.

Flucht- und Rettungspläne sind alle zwei Jahre auf Aktualität durch die uns beauftragenden Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten oder deren externe Büros zu überprüfen. Sie sind unaufgefordert nach baulichen Erweiterungen oder Umbauten sowie Nutzungsänderungen durch die uns beauftragenden Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten oder deren externe Büros in geänderten Flucht- und Rettungsplänen zu dokumentieren und am Aushangort zu ersetzen.

Jeder einzelne Flucht- und Rettungsplan kann für den Aushang

  • ausgedruckt und beidseitig laminiert oder
  • ausgedruckt und in einem Bilderrahmensystem aufgenommen oder
  • auf selbstleuchtender Folie aufgedruckt werden.

Entscheidend für die Wahl der Planweiterverarbeitung ist die Beschaffenheit der Umgebung des Aufhängeortes eines Flucht-und Rettungsplanes. Für Verwaltungsgebäude kommen z. B. Bilderrahmen aus Aluminium, in Fertigungshallen dagegen beidseitig laminierte Pläne zum Einsatz.

Synergieeffekte nutzen

  • Da der Arbeitsablauf für die Digitalisierung und Vektorisierung (Schritt 1) bei den Feuerwehrplänen und den Flucht- und Rettungsplänen gleich ist, können beide Planarten gleichzeitig von uns erstellt werden.
  • Die erste Begehung nach erfolgter Vektorisierung kann sowohl für die Aufnahme von Brandschutztechnik (Rauchklappen, Feuerlöscher, Gullys usw.) für die Feuerwehrpläne als auch für die Aufnahme von arbeitssicherheitsrelevanten Geräten (Sanitätskasten, Augendusche usw.) für Flucht- und Rettungspläne gleichzeitig genutzt werden.
  • Die Ansprechpartner (die uns beauftragenden Arbeitssicherheits- und/oder Brandschutzbeauftragten oder deren externe Büros, die örtliche Feuerwehr und wir) bleiben dadurch gleich und überschaubar. So entstehen Vertrauensverhältnisse.

Weitere Infos über Flucht- und Rettungspläne finden Sie unter www.flucht-und-rettungspläne.de.

Referenzen

Feuerwehrplan

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kunde Fire Protection & Consulting Haarmann

Das Kundenziel war die Erstellung eines Feuerwehrplanes für unseren Kunden Fire Protection & Consulting Haarmann, Dipl.-Ing. Berndt Haarmann, für einen Eventhallenbetreiber. Ebenfalls wurde eine Begehung durch fröse multimedia durchgeführt, um die Bauplandetails mit der Wirklichkeit abzugleichen.

Die Umsetzung der Nachvektorisierung vorhandener Baupläne als PDF-Datei erfolgte mit Illustrator. Nach der Abnahme wurden die Plansätze mehrfach gedruckt. Zusätzlich wurde noch eine PDF-Datei auf CD-ROM gebrannt und der örtlichen Berufsfeuerwehr zur Verfügung gestellt.

Die Besonderheit lag im verwendeten Material für die Ausdrucke bzw. Feuerwehrpläne. Die örtliche Berufsfeuerwehr benötigte zwingend diese Pläne auf reiß- und wasserfestem "Papier". Dieses Spezialpapier enthält mehr Kunststoffanteile und ist für Laserdrucker bestens geeignet. Eine Laminierung kann dadurch ebenfalls entfallen.

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kunde wenzel

Das Kundenziel ist die grafische Umsetzung von Feuerwehrplänen für das Sicherheitsingenieurbüro wenzel aus Lüdenscheid. Das Sicherheitsingenieurbüro wenzel betreut Kunden in arbeitssicherheits- und brandschutztechnischen Fragen.

Die Umsetzung erfolgt durch die Vektorisierung von eingescannten Originalplänen oder bereits vorhandenen digitalen Plänen (z. B. dwg-Dateien) mit dem Programm Illustrator. Die Feuerwehrpläne werden vor Ort beim Endkunden auf bauliche, feuerwehrtechnische und normrelevante Aktualität mit dem Sicherheitsingenieurbüro wenzel und der örtlichen Feuerwehr überprüft. Anschließend werden die Pläne erstellt und auf das Papierformat A 3 ausgedruckt. Dabei kommen UV-beständige Tinten und mattes, nicht reflektierendes Papier zur Anwendung.

Die Besonderheit ist das anschließende Finishing der Feuerwehrpläne. Die fertig gedruckten Feuerwehrpläne werden mit matten nicht reflektierenden Materialien laminiert. Der Satz für die örtliche Feuerwehr wird noch zusätzlich auf das Papierformat A 4 gefalzt um der Norm zu entsprechen.

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